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Ein Sport für alle
Ob Ausgleichssport, allgemeine Fitness oder Selbstverteidigung -
Karate ist für alle Altersgruppen geeignet. Dehnungsübungen,
Kondition, Ausdauer, Schnellkraft, Konzentration und schnelle Reaktion
sind wesentliche Bestandteile des Trainings.
Eine moderne und wirksame Selbstverteidigung
Viele Karateka üben Ihren Sport aus, um sich notfalls selbst
verteidigen zu können. Tatsächlich ist Karate eine wirksame
und praktikable Verteidigungsart. Kraft und körperliche Statur
spielen in der Selbstverteidigung eine untergeordnete Rolle. Wichtiger
ist ernsthaftes Training im Leistungsbereich sowie Schnelligkeit,
Geschicklichkeit, Gelassenheit und eine überdurchschnittliche
Kampfbereitschaft. Nur wer bei einem Angriff nicht in Panik gerät
kann sich wirkungsvoll verteidigen. Deshalb vermittelt unser Trainingsalltag
neben technischen Fertigkeiten auch die psychologischen Komponenten
der Selbstbehauptung und inneren Verteidigungsbereitschaft. Diese
Aspekte machen die Möglichkeit der Selbstverteidigung insbesondere
für Frauen interessant.
Wettkampf und Tradition
Im Karate werden grundsätzlich zwei Wettkampfdisziplinen unterschieden:
Beim KUMITE (Freikampf) stehen sich zwei Karateka auf einer
Kampffläche gegenüber und versuchen, wertbare Stoss-,
Schlag- und Tritt-Techniken am Gegner anzubringen. Die Kriterien
sind so gehalten, dass gröbere Verletzungen der Wettkampfpartner
ziemlich ausgeschlossen sind: wer sich nicht daran hält wird
disqualifiziert!
Die KATA ist eine Abfolge genau festgelegter Angriffs- und
Abwehrtechniken gegen mehrere imaginäre Gegner, die sich aus
verschiedenen Richtungen nähern. Man unterscheidet viele verschiedene
"Katas", deren Ästhetik im Einklang von Kampfgeist,
Dynamik und Rhythmik liegen. Da zur Gründerzeit des Karate
keine schriftlichen Aufzeichnungen über die Katas gemacht wurden,
gab jeder Meister an seine Schüler die Kata direkt weiter.
Unsere Karate-Stilrichtung heißt GOJU-RYU, GO steht für
"hart" und kommt von der alten chinesischen Schule. JU
heißt soviel wie "rund, weich" und lässt Einflüsse
aus Tai Chi und Wu Shu (Kung Fu) erkennen. RYU heißt Stilrichtung.
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